Medienmitteilungen

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Jungigel trinkt an einem Teich
Der Frühling ist da und mit ihm erwachen die Igel aus dem Winterschlaf. Sie lassen sich in den Abendstunden vielerorts leicht beobachten, selbst mitten in den Städten. Obwohl neue Forschungsergebnisse einen besorgniserregenden Abwärtstrend der Igelpopulationen aufzeigen, können wir alle in der eigenen Umgebung etwas für die kleinen Fussgänger tun.
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Junger Igel
Igel sind typische Kulturfolger und in unseren Gärten gern gesehen. Es gibt Hinweise, dass heute weit weniger Igel in den Schweizer Städten leben als noch vor zwanzig Jahren. Das aktuelle Forschungsprojekt „Igel gesucht“ im Rahmen von StadtWildTiere setzt auf die Mithilfe der Stadtbevölkerung. Mit Beobachtungsmeldungen und gezielt eingesetzten Spurentunnels werden diese Entwicklung und das Vorkommen von Igeln in der Stadt St.Gallen untersucht.
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Igel vor einer Mauer
Die Aktion «Igel gesucht» ruft seit Mai dazu auf, Beobachtungen dieser stacheligen Mitbewohner zu melden. In verschiedenen Gärten stehen zudem Spurentunnels – erste Stadtigel wurden entdeckt.
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Jungigel vor Thymian
Es gibt Igel in der Stadt St.Gallen – zumindest in einem Grossteil der Quartiere. Zwischen Mai und September 2017 wurden mit Hilfe von Freiwilligen 189 Spurentunnels auf dem Stadtgebiet aufgestellt, um die Verbreitung von Igelpopulationen zu untersuchen.
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Fuchs schnuppert an Osterglocke
Wer kennt sein Quartier besonders gut? Haben Sie Lust, auf den Spuren der Wildtiere unterwegs zu sein? Wir suchen StadtNaturBeobachterinnen und -Beobachter, die Wildtierbeobachtungen sammeln und das Projekt StadtWildTiere unterstützen.
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Distelfalter auf einer Distelblüte im Siedlungsraum
Neben gestalteten und kultivierten Flächen sind in der Stadt auch viele kleine verwilderte Oasen zu finden. Ob ein Laub- oder Asthaufen, eine Wildblumenwiese, eine Trockenmauer oder ein Heckensaum – sie alle bieten vielfältige Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere. Das Projekt StadtWildTiere sucht kleine Stadtwildnis-Orte in den St.Galler Quartieren.
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Igel im farbigen Herbstlaub
Viele kleine Wildtiere wie Igel oder Zauneidechsen sind im Winter auf Asthaufen und andere Strukturen angewiesen. In diesen können sie gut geschützt den Tag verbringen oder ihren Winterschlaf halten. In unseren aufgeräumten Siedlungsgebieten sind solche sicheren Tagesquartiere selten geworden. Um Kinder für diese Zusammenhänge zu sensibilisieren, führt das Projekt StadtWildTiere diesen Herbst in der Stadt St.Gallen Asthaufenaktionen mit Schulklassen durch.
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Dachs
Viele Bewohner des Siedlungsraums haben inzwischen Bekanntschaft mit Füchsen gemacht. Stadtfüchse fühlen sich schon seit zwei Jahrzehnten in unseren Städten und Agglomerationen wohl. Verschiedene Daten zeigen nun überraschend, dass die Dachspopulationen einem ähnlichen Trend folgen. Nach einem Tiefstand in den 1980er Jahren erholen sich die Bestände schweizweit und Dachse werden auch im städtischen Raum immer häufiger beobachtet.
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Ein Dachs in der Wiese in schwarz-weiss
Verschiedene Wildtiere haben sich die Stadt als Lebensraum ausgesucht. Nach neusten Untersuchungen ist die Artenvielfalt in unseren Städten erstaunlich hoch. Mit ein wenig Zeit und Geduld kann viel Spannendes und Faszinierendes entdeckt werden. Wer seine Beobachtungen von Wildtieren auf www.stgallen.stadtwildtiere.ch meldet und Bilder dazu hochlädt, nimmt bis Ende September 2019 an einem Fotowettbewerb teil.
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Eichhörnchen auf Astgabel
So alltäglich uns die Eichhörnchen als putzige Kletterkünstler erscheinen, so wenig wissen wir über ihr wirkliches Leben hoch oben in den Baumkronen. Am Mittwoch, 4. März 2020 stellt ein Wildtierabend im Naturmuseum St.Gallen Eichhörnchen & Stadtbäume ins Zentrum. Auf dem Programm stehen Inputs der Eichhörnchenexpertin Daniela Zingg und des Leiters von Stadtgrün St.Gallen, Adrian Stolz. Anschliessend findet die Vernissage und die Preisübergabe des Fotowettbewerbs StadtWildTiere statt.
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Eichhörnchen schaut von einem Baum
So alltäglich Eichhörnchen in Parks und Wohnquartieren erscheinen, so wenig ist über ihr Leben hoch oben in den Baumkronen bekannt. Deshalb sammelt die Stadt St.Gallen dieses Jahr Eichhörnchen-Beobachtungen mit dem Projekt «Eichhörnchen & Stadtbäume». Wer ein Eichhörnchen entdeckt, kann dies unter stgallen.stadtwildtiere.ch melden. Ausserdem können Freiwillige bei Feldarbeiten mithelfen, die flinken Kletterkünstler und ihren Lebensraum in der Stadt St.Gallen zu erforschen.
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Junger Igel im Unterholz
Igel leben heute im Siedlungsraum in höherer Dichte als in ländlichen Gebieten. Doch selbst hier geraten Igel zunehmend unter Druck. Eine neue Studie aus der Stadt Zürich zeigt, dass die Igelpopulation hier über die letzten 25 Jahre um 40% abgenommen hat und die Fläche, welche von Igeln besiedelt wird, um 18% geschrumpft ist.
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Eichhörnchen im Schnee
Das Eichhörnchen gehört zum Stadtbild wie kaum ein anderes Wildtier. In Gärten sowie Park- und Grünanlagen haben die ursprünglich im Wald lebenden Tiere einen neuen Lebensraum gefunden. Wo kommen die flinken Kletterer in St.Gallen vor und was brauchen Sie um im einem Stadtgebiet leben zu können. Eine aktuelle Studie des Projekts StadtWildTiere St.Gallen hat diese Fragen im vergangenen Jahr zusammen mit der St.Galler Bevölkerung untersucht.