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21.02.2020

Wir suchen: eine Praktikantin / ein Praktikant 80 bis 100% ab Mai 2020, mit einem Schwerpunkt bei Schmetterlingen und Wildbienen, in Zürich und im Unterengadin, sowie in Luzern, St.Gallen und Zug, im Rahmen der Meldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch.

Ihre Aufgaben

  • ​​​​Mitarbeit in Citizen Science-Projekten, mit einem Schwerpunkt bei Schmetterlingen und Wildbienen, in Zürich und im Unterengadin, sowie in Luzern, St.Gallen und Zug, im Rahmen der Meldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch

  • Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Schulklassen und Lehrpersonen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet sowie in Feld und Wald
  • Unterstützung im Büro, Management, Datenerfassung, Datenaufbereitung

Start: Mai 2020

Bewerbungen bis am 8. März 2020 gemäss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

07.02.2020

Im Basler St. Johann-Quartier wurde ein Waschbär gefunden - allerdings sei das Tier tot und die Ursache unklar, wie Radio SRF 1 in einem Beitrag vom 7. Februar 2020 berichtete. In der Schweiz wurde in den letzten Jahren die Anwesenheit von einigen wenigen Waschbären dokumentiert.

Waschbär vor dem Zürcher Opernhaus

Für die Stadt Zürich wurde im November 2018 auf StadtWildTiere Zürich ein Waschbär gemeldet, der am Abend durch die Menschenmenge beim Opernhaus im Stadtzentrum rannte und dabei von Passanten gefilmt wurde.
Während in Deutschland gebietsweise hohe Populationsdichten von Waschbären vorkommen und er auch in Österreich als weit verbreitet gilt, scheint sich die Art in der Schweiz noch nicht allgemein etabliert zu haben. Gut möglich, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.

Beitrag von SRF 1 vom 7. Feb. 2020

Hans Althaus © wildenachbarn.ch
30.01.2020

Mitte Dezember 2019 liess eine Meldung aus dem Bünderland viele Menschen in der Schweiz aufhorchen. Nach dem Abschuss eines Hirsches durch die Wildhut in Arosa wurde entdeckt, dass der geschossene Hirsch sechs Kilo Plastikmüll im Magen hatte. Man identifizierte unter anderem Plastikhandschuhe, Schnüre und Vogelfutternetze. Laut dem Kanton Graubünden befanden sich einige der gefundenen Überreste schon jahrelang im Körper des Tieres. Das Tier hielt sich vermehrt in Siedlungen auf, um nach Futter zu suchen. 

Doch nicht nur Plastikmüll, sondern auch Glasscherben, Drähte, Schnüre und Zigarettenstummel können für Wildtiere sehr gefährlich sein. Mehr zum Thema Wildtiere und Abfall finden Sie neu auf unserer Webseite

Mirella, Yuma und Lisa auf Igelsuche, (c) Hanna Taverna / swild.ch
29.01.2020

Am Freitag dem 24.01.2020 an der Lehnstrasse 40 in St.Gallen sollen mit dem Einsatz von Igelsuchhunden Igel gerettet werden. Auf dem Gelände wird ein Einfamilienhaus abgebrochen, welches durch einen grösseren Neubau ersetzt wird. Das Grundstück lag über zwei Jahre verlassen da und wurde von den Wildtieren rege als Rückzugsort genutzt. Damit zum Beispiel Igel, welche sich momentan im Winterschlaf befinden, bei dem Start der Bauarbeiten im Frühling nicht in Gefahr kommen, haben die Nachbarn des Grundstücks, Lisa und Hans Häfliger, die Igelspürhunde Führerin Mirella Manser kontaktiert. Ziel ist es, Igel aufzusuchen, die auf dem Gelände überwintern, und vor den Bauarbeiten umzusiedeln.
Im Raureif der Morgenfrühe bereiten sich Hans und Lisa, Mirella und ihre zwei Labradorhunde Yuma und Keno und ich auf die Igelspürhunde Aktion vor:
Wir zäunen das Grundstück ein, sodass die zwei Labradore eine räumliche Eingrenzung des Gebiets haben. Bevor die Hunde jeweils zu arbeiten beginnen, zieht ihnen Mirella ein Hundegstältli über. So wissen sie wann die Arbeit losgeht.
Mirella, die diesen Einsatz in Absprache vom Igelzentrum Zürich unternimmt, startet mit Yuma eine Grobsuche. Nach etwa 20 Minuten wechseln sich die Hunde ab. Die Suche ist Leistungssport für die Hunde: Nebst der körperlichen Bewegung, atmen die Hunde bis zu 300 mal pro Minute ein und aus, um die Witterung aufnehmen zu können!
Mirella ist es wichtig, dass es den Hunden Freude macht und die Igel Suche ein Spiel bleibt.
Wenn Yuma und Keno einen Igel finden, zeigen sie den Ort an, indem sie zwei, drei Mal zu bellen beginnen und sich möglichst nahe an ihren Fund hinlegen. Ein wacher Igel rollt sich dadurch zusammen. Im Winterschlaf weckt ihn den Lärm jedoch nicht auf.
Die Hunde können nebst dem Igelgeruch andere Gerüche anzeigen. So hat Kuno, der ältere Hund, früher invasive asiatische Laubholzbockkäfer gesucht. Durch Konditionierung lernen die Hunde verschiedene Gerüche anzuzeigen. Grössere Einsätze für Igel hat das Igelspürhunde Team bereits in den Schrebergärten in Albisrieden und Seebach in Zürich durchgeführt. Dort haben sie duzende Gärten durchsucht und mehrere Igel gerettet.
An diesem Freitag haben die beiden Hunde vor einem Asthaufen Igelgeruch angezeigt. Ob sich wirklich ein schlafender Igel darunter befindet oder sich ein Igelgeruch vom Nachbarsgrundstück an der Stelle angesammelt hat, wird an einem späteren Zeitpunkt untersucht, wenn der Asthaufen vorsichtig beseitigt wurde und wenn Wind aus anderer Richtung weht.
Wenn dann tatsächlich ein Igel unter dem Haufen steckt, kann man ihn bergen. Und sollte dort kein Igel versteckt sein, hat man die Bestätigung, dass kein Igel verletzt worden wäre.

Links:
www.spürhunde-team.ch
www.igelzentrum.ch/igelsuchhund 

© Fabio Bontadina / swild.ch
24.01.2020

Der Startschuss zum Crowdfunding für das Projekt «Grosse Abendsegler und ihre Baumhöhlen schützen» ist am Dienstag, 28. Januar um 15 Uhr gefallen.
Das Ziel des Projektes ist es, möglichst viele Baumhöhlenquartiere des Grossen Abendseglers in der Stadt Zürich und den umliegenden Stadtwäldern zu finden. Die gefundenen Quartierbäume werden markiert, um die Abendseglerquartiere vor forstlichen Baumfällungen und somit vor der Zerstörung zu schützen! Mit Telemetrie- und GPS-Datenloggern versuchen wir, den heimlichen Tieren auf die Spur zu kommen.

Jede Unterstützung für das Projekt ist willkommen! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es direkt auf der auf der Crowdfunding-Plattform We Make it oder hier.

17.01.2020

Wolf (@Lisa Wirthner / wildenachbarn.ch)

In Thundorf bei Frauenfeld ist ein grosses Tier, vemutlich ein Wolf, in einen Schafstall eingedrungen und hat zwei Schafe getötet und andere verletzt. Sicherheit, ob es sich tatsächlich um einen Wolft handelt, sollen Speicheproben ergeben, die nun an der Universität Lausanne genetisch untersucht werden. Falls es sich tatsächlich um einen Wolf handeln sollte, wäre es der dritte Wolf seit 2017, der seit der Ausrottung vor 200 Jahren, wieder im Kanton Thurgau auftaucht. 

05.01.2020

 
Zauneidechse: Männchen (links) und Weibchen (Bild Bea Schmuckli / stadtwildtiere.ch)

Kennen Sie die rund 15 Reptilienarten, welche im deutschsprachigen Raum Europas leben (D: 14 Arten, AU: 15, CH: 17 Arten)?

Die Zauneidechse ist eine der bekannteren Arten, die auch in Gärten und Grünanlagen vorkommen kann. Sie hat einen gedrungenen Körper und relativ kurzen, nicht mehr als körperlangen Schwanz, im Unterschied zur Mauereidechse, die grazil wirkt und deren Schwanz doppelt so lang wie der Körper ist. Zauneidechsen brauchen Hecken mit Dickicht, Steinhaufen, Altgrasstreifen. Sie können weniger als die Mauereidechse entlang von Mauern in die Höhe fliehen, weshalb sie häufiger von Hauskatzen erbeutet werden.

Besuchen Sie das Zauneidechsen-Portrait auf den StadtWildTiere- und Wilde Nachbarn-Webplattformen und finden Sie dort Hinweise, wie die Art gefördert werden kann.

© Denis Torche / nosvoisinssauvages.ch
30.12.2019

Die Jahreswende steht bevor und dies soll gefeiert werden. Häufig geschieht dies mit dem Einsatz von Feuerwerk. Was für uns schön anzusehen ist, bedeutet für die Wild- und Haustiere Angst und Schrecken. Der plötzliche Lärm und das Licht erschrecken die Tiere, die aus Panik flüchten. Während der Flucht können Unfälle geschehen, die Tiere verbrauchen unnötig Energie und meiden gewisse Gebiete danach teils für Wochen. Zudem kann der Schrecken bei den Tieren zu Fehlgeburten führen. Die Überreste der Feuerwerkskörper verbleiben oft in der Natur und geben Stoffe ab, die nicht dort hin gehören.

In der Schweiz trägt das Feuerwerk zu 2% der gesamten Feinstaubemmision bei, obwohl Feuerwerke vor allem an zwei Tagen abgelassen werden. Dies ist auch für die Menschen relevant, da sich an diesen Tagen die Feinstaubbelastung erhöht.

Aus diesen Gründen - den Tieren zuliebe - feiern Sie den Jahreswechsel doch ohne Knaller und Raketen.

17.12.2019

Wir suchen: 2 Praktikantinnen / Praktikanten 80 bis 100% ab April 2020 im Raum Luzern, St.Gallen, Zug, Zürich und evtl. im Unterengadin

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit in Citizen Science-Projekten in Luzern, St.Gallen, Zug, Zürich und evtl. im Unterengadin im Rahmen der Meldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch
  • Organisation und Koordination der Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Schulklassen und Lehrpersonen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet sowie in Feld und Wald
  • Unterstützung im Büro, Datenerfassung, Datenaufbereitung, Berichte

Start: April 2020

Bewerbungen bis am 17. Januar 2020 gemäss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

© stadtwildtiere.ch
05.12.2019

In der Schweiz leistete im Jahr 2016 laut dem Bundesamt für Statistik fast 43% der Bevölkerung Freiwilligenarbeit und generierten zusammen mit Haus- und Familienarbeit einen geschätzten Geldwert von 408 Milliarden Franken.

Auch bei den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn sind die motivierten freiwilligen Helfer und Helferinnen eine grosse Stütze. Sie tragen dazu dabei, Beobachtungen von Wildtieren zu sammeln und ermöglichen die Durchführung von grösseren Projekten.

Anlässlich des Tages der Freiwilligen möchten wir uns ganz herzlich bei allen denen bedanken, die sich in ihrer Freizeit für StadtWildTiere und Wilde Nachbarn engagieren!

 

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