News

08.07.2018


Biber an der Limmat (© Mischa Sommer / stadtwildtiere.ch)

Die Biber an der Limmat, welche auf stadtwildtiere.ch immer wieder gemeldet wurden, haben Nachwuchs bekommen. Der TagesAnzeiger berichtet davon. Biber werden auch von verschiedenen anderen Städten gemeldet, z.B. von Luzern oder - seit vielen Jahren - auch von Wien, zu vielen Beobachtungen wurden spannende Bildern hochgeladen. Ein Blick in die Galerie des Biberporträts lohnt sich auf jeden Fall ch.stadtwildtiere.ch/tiere/biber

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeähnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die Überprüfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. Für das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der Ähnlichkeit mit einem Schäferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Zürich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Wölfe sind scheu und zurückhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

11.05.2018

«Luzern grünt» von der Stadt Luzern hat am 1. Mai das Projekt «StadtWildTiere» lanciert. Die Luzerner Umweltorganisationen WWF, BildLife und Pro Natura haben am Dienstag zu einem Vortrag und Abendspaziergang eingeladen, um die in der Stadt vorkommenden Wildtiere besser kennen zu lernen. Das zahlreich erschienene Publium genoss einen spannenden Abend mit einigen Überraschungen bei herrlichem Vorsommerwetter.

Warm, trocken und vielfältig

Sandra Gloor ist Biologin des Büros Swild aus Zürich und hat das Projekt StadtWildTiere von der ersten Stunde her mitentwickelt. Das Citizen-Science-Projekt bezieht die Bevölkerung ins Kennenlernen und Schützen von städtischen Wildtieren und Pflanzen mit ein. In einem Referat zeigte sie auf, wie dynamisch sich die Städte weltweit entwickeln. Seit etwa einem Jahrzehnt leben mehr Personen in Städten als im ländlichen Raum. Städte werden damit auch für die Natur als Nischen-reiche Ersatzlebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten immer wichtiger. So dienen Hausmauern als Felsen für brütende Vögel, Brücken als Höhlen für Fledermäuse oder Hecken und Bäume in Pärken, Gärten oder gar Dächer als Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten. Städte sind wärmer und trockener als ihre Umgebung und beherbergen deshalb auch Arten, die im Umland nicht gedeihen könnten. So sind zum Beispiel Feigenbäume in Luzern keine Seltenheit. Sandra Gloor zeigte mit einem Blick auf die Meldeplattform luzern.stadtwildtiere.ch, was seit dem Start des Projekts in Luzern von Privatpersonen bereits entdeckt und gemeldet wurde: Ein Biber entschwindet unweit der Reussinsel ins Wasser, ein Reh schaut im Friedhof Friedental verdutzt in die Kamera, ein Igelmännchen macht dem anderen das Futter streitig.

Die Stadt Luzern ist wilder als man denkt

Was sich schon in einer knappen Stunde in der Stadt entdecken lässt, zeigte Biologe und Stadtrat Adrian Borgula dem Publikum anschliessend an das Referat auf eindrückliche Art und Weise. Er ist ein Kenner der Vogelarten in der Museggmauer und eröffnte dem Publikum als Erstes eine Blick auf Turmdohlen beim Nestbau. Die städtische Turmdohlen-Population in Luzern ist schweizweit einzigartig. Auch die Gänsesäger fühlen sich in der Museggmauer ausserordentlich wohl. Im Zyt- und Pulverturm brüten Gänsesäger mit zunehmendem Erfolg, auch dank dem Engagement der Ornithologischen Gesellschaft der Stadt Luzern. Mittlerweile sind es 27 Brutpaare, die ihre Jungen im Mai auf teils abenteuerlichen Wegen und in mehreren halsbrecherischen Sprüngen hinunter zur Reuss führen, wo die geschickten Fischjäger dann ihren eigentlichen Lebensraum beziehen. Auch die überwiegend in wärmeren Gefilden lebenden Alpen- und Mauersegler flogen den Mauern entlang und jagten Insekten. Hätte man sich in der untergehenden Sonne an die Museggmauer gelehnt und wäre still verharrt, hätte man mit Bestimmtheit noch die eine oder andere Überraschung durch Wildtiere erlebt. Die Stadt Luzern ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur, auch ihre Natur gilt es zu entdecken und zu fördern.

11. Mai 2018
Medienmitteilung des WWF Luzern, Kurt Eichenberger

05.05.2018

Natur macht nicht Halt vor Stadtgrenzen. Grünanlagen, die Umgebung von Wohnsiedlungen, aber auch begrünte Flachdächer und Gärten bieten vielen Wildtieren abwechslungsreiche Lebensräume. Die Artenvielfalt in Städten wie Luzern, St.Gallen oder Bern ist deshalb erstaunlich groß.

Melden Sie Ihre Wildtier-Beobachtungen von Luzern!

Viele Wildtiere leben versteckt oder nachtaktiv und werden deshalb von der Stadtbevölkerung oft nicht wahrgenommen. Auf stadtwildere.ch können Sie Ihre Beobachtungen melden oder herausfinden, welche Wildtiere in Ihrem Quartier oder an Ihrem Arbeitsort schon beobachtet wurden. Eine Galerie zeigt Bilder von Wildtieren aus Luzern und anderen Schweizer Städten oder Regionen und Sie finden Tipps, wie Sie selber Igel, Dachs und Co. auf die Spur kommen können.

News und Agenda von Luzern

In den News erfahren Sie, was aktuell in Sachen Wildtiere in Luzern und anderen Schweizer Städten läuft. Die Agenda gibt Hinweise auf Anlässe in Luzern und schweizweit. Ein Newsletter bietet vier Mal jährlich Informationen und Beobachtungstipps. Wir laden Sie ein, den Newsletter zu abonnieren, Ihre Beobachtungen zu melden und die faszinierende Welt der Wildtiere in den Quartieren von Luzern zu entdecken.

StadtWildTiere Luzern und "Igel gesucht" in Luzern

Das Projekt StadtWildTiere Luzern startet 2018 mit der Meldeplattform für Wildtierbeobachtungen und dem Projekt "Igel gesucht". Weitere Informationen zum Igel-Projekt, und wie Sie selber aktiv bei der Erforschung der Luzerner Igel mithelfen können, finden Sie auf der Infoseite zum Projekt.

13.04.2018

Das Projekt StadtWildTiere Chur wurde im April lanciert und widmet sich bereits dieses Jahr mit dem Projekt "Igel gesucht" ganz dem kleinen Fussgänger.

Initiiert wurde das Projekt in Chur von Pro Natura Graubünden in Zusammenarbeit mit dem Tierheim und Tierhotel Arche, der Stadt Chur, dem Amt für Natur und Umwelt des Kanton Graubünden, des WWF Graubünden und dem Graubündner Tierschutzverein.

19.03.2018

Pünktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf für den neuen Säuegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bevölkerung, Eichhörnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichhörnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

06.03.2018

 

© Ueli Schoch / wildenachbarn.ch

Schweiz: Ziel übertroffen beim Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“!

 

Mit einem fantastischen Betrag von CHF 22‘128.-endete das Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“ heute erfolgreich! Wir möchten uns herzlich bei allen Unterstützern bedanken – fürs Spenden, fleissige Herumerzählen und Daumen drücken.

 

Dem Wildtierkamera-Verleih steht somit nichts mehr im Weg und wir freuen uns nun darauf, mit dessen Planung zu beginnen.

20.02.2018

Dank den Beiträgen von 85 UnterstützerInnen wurde im Crowdfundingprojekt "Wilde Nachbarn entdecken" heute Mittag der Zielbetrag von 10'000.- geknackt und von der Gebert Rüf-Stiftung umgehend verdoppelt! Grandios! Das Projekt startet durch und strebt in den verbleibenden 13 Tagen 23'000.- an, mit dem Ziel, eine Super-Wildtierkamera ins Ausleih-Sortiment aufzunehmen.

Diese «Superwildtierkamera» kann die Bilder direkt über das GSM-Handynetz übertragen: Sobald die Wildtierkamera ein Bild macht, kann man es somit gleich auf dem Handy betrachten. Neugierige wissen so immer sofort, was sich vor der Kamera abspielt und die Wildtierkamera kann länger unbesucht im Einsatz bleiben, da das Kontrollieren der Speicherkarte entfällt.

Es wäre fantastisch, wenn wir auch das gemeinsam erreichen können! Vielen Dank!
Hier geht's zum Projekt.

Seiten

Newsletter

Möchten Sie über spannende Beobachtungen, Aktionen und Fortschritte informiert werden?

Abonnieren Sie den Newsletter: