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Fliegende Mückenfledermaus zwischen Blättern

Zug: Lebendige Nacht - Fledermäuse rund ums Haus

Infoanlass: Mitforschen bei "Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus"

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, um 18.30 Uhr findet in Zug ein Informationsabend statt, bei dem Sie mehr über die faszinierende Lebensweise der Fledermäuse lernen und erfahren, wie Sie aktiv am Projekt teilnehmen können. Interessiert? Melden Sie sich an auf zug.wildenachbarn/agenda.

Für das Mitmachen im Projekt ist die Teilnahme am Infoanlass nicht zwingend, wir freuen uns aber über Ihre Anmeldung.

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Finanzierung

Die Aktion "Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus" 2026 wird von den nachfolgenden Organisationen unterstützt:

  • Trägerorganisationen von Wilde Nachbarn Zug
  • Nils Erik Beckstrand (NEB) Tierschutz Stiftung
  • Zuger Kantonalbank

Vielen herzlichen Dank!

Im Jahr 2026 wollen wir mittels akustischer Aufnahmen herausfinden, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet des Kanton Zug besuchen. Helfen Sie mit!

Fliegende Mückenfledermaus zwischen Blättern

Lebendige Nacht: Fledermäuse in den beiden Basel

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Im Jahr 2026 wollen wir mittels akustischer Aufnahmen herausfinden, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet Basels besuchen. Helfen Sie mit!

Wildbiene auf Blume

Mitmachen bei der «Stunde der Blütenbesucher»

Mitforschen auf dem eigenen Balkon? Machen Sie mit bei der «Stunde der Blütenbesucher» und helfen Sie, die Verbreitung und Vielfalt von Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Blütenbesuchern in der Stadt Luzern genauer kennenzulernen.
Waldkauz-Jungtier im Baum

Fotowettbewerb: Lebendige Nacht

Preisverleihung

1. Platz Jurypreis

Michael Lüthold

Erdkröte (Bufo bufo)

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel

1. Platz Publikumspreis

Ben Ledermann

Dachs (Meles meles

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel

2. Platz Jurypreis

Jan Rudolf von Rohr

Schleiereule (Tyto alba)

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel

2. Platz Publikumspreis

Martin Meier

Gartenschläfer (Eliomys quercinus)

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel

3. Platz Jurypreis

Jérôme Klotz

Italienischer Leuchtkäfer, Luciole italienne (Luciola italica)

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel

3. Platz Publikumspreis

Martina Carl

Waldkäuze (Strix aluco)

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel
Im schweizweiten Fotowettbewerb «Lebendige Nacht» konnten vom 1. Januar bis 31. August 2025 Beobachtungen mit Bildern von nacht- und dämmerungsaktive Wildtieren auf der Meldeplattform hochgeladen und für den Fotowettbewerb eingereicht werden. Die Preisverleihung fand am 1. Okt. 2025 im Rahmen des Grünforums "Die dunkle Seite des Lichts" in der Stadt Zürich statt.
Heuschrecke auf verdorrter Blume

Engiadina-Val Müstair: Heuschrecken gesucht

Heuschrecken kommen in sehr vielen unterschiedlichen Lebensräumen vor. Einige von ihnen sind stark von der Landnutzung durch uns Menschen abhängig. Bei Wilde Nachbarn Engiadina-Val Müstair möchten wir in diesem Jahr mehr über die flinken Hüpfer herausfinden. Haben Sie eine Heuschrecke gesehen? Melden Sie uns Ihre Beobachtung!
Zwei Igel auf einer Treppenstufe

Zimmerberg: Freie Bahn für Igel & Co.

Resultate

Im Rahmen von unserer Aktion konnten Freiwillige eine Fotofalle kostenlos ausleihen. Mit diesen Fotofallen wurden neu geschaffene oder alte Durchgänge für jeweils zwei Wochen überwacht. Ziel war es herauszufinden, wie lange es dauert, bis ein neu geschaffener Durchgang angenommen wird und welche Tiere die Durchgänge nutzen. 

Mithilfe der Fotofallen konnte beobachtet werden, dass Igel, Eichhörnchen, Füchse, Steinmarder, Waldmäuse und andere Wildtiere die Durchgänge nutzten.

Igel
Marder

Überraschend war, dass die neu geschaffenen Durchgänge im Durchschnitt bereits nach nur vier Tagen von verschiedenen Wildtieren genutzt wurden. Igel haben die neuen Durchgänge sogar noch etwas schneller genutzt – im Durchschnitt schon nach nur drei Tagen. Viele Durchgänge wurden sogar bereits in der ersten Nacht nach der Erschaffung des neuen Durchgangs angenommen. Dies verdeutlicht, wie schnell die Wildtiere die neuen Verbindungswege entdecken. Die Nutzung zeigt, dass selbst einfache Massnahmen einen unmittelbaren positiven Effekt auf die Bewegungsmöglichkeiten von Wildtieren haben können. Jeder geschaffene Durchgang zählt und wird erstaunlich schnell von den Wildtieren entdeckt und genutzt. Dadurch wird die Lebensqualität vieler kleiner Wildtiere erhöht

Insgesamt wurden 81 Igeldurchgänge gemeldet. Dabei wurden Treppen oder Mauern mit Zwischenstufen igelfreundlich umgestaltet und Durchgänge bei Zäunen oder Mauern mit Igelplaketten markiert. 

Karte mit Meldungen von Kleinstrukturen

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.
Durchgänge schaffen und melden

Mauern und Stufen, die höher als 20 cm sind, können für Igel unüberwindbare Hindernisse darstellen. Damit sie hindurchkommen, benötigen Igel Durchgänge von mindestens 10 x 10 cm. Hohe Stufen sollten mit einer Rampe oder einer Zwischenstufe begehbar gemacht werden.

Auch steile Wände an Teichen oder Pools sind gefährlich – ohne Ausstiegsmöglichkeit besteht für Igel und andere Wildtiere Lebensgefahr. Eine einfache Ausstiegshilfe kann hier Leben retten.

Als Durchgang im Holzzaun, kann man eine Latte zwischen Boden und der unteren Querverstrebung absagen.
Backsteine als Zwischenstufen ermöglichen Igeln den Auf- und Abstieg.
Ein Metallrahmen ermöglicht einen sauberen und sicheren Durchgang durch den Maschendrahtzaun.
Finanzierung

Die Aktion "Freie Bahn für Igel & Co." wurde von den Trägerorganisationen und von folgenden Stiftungen finanziert:

  • Gemeinnützigen Fonds Kanton Zürich
  • Zürcher Tierschutz
  • Edith Walder-Stiftung
  • Heinrich Welti Stiftung
Weiterführende Links
Helfen Sie mit, den Siedlungsraum durchgängiger und wildtierfreundlicher zu gestalten!
Zwei Igel auf einer Treppenstufe

Thurgau: Freie Bahn für Igel & Co.

Resultate

Im Rahmen von unserer Aktion konnten Freiwillige eine Fotofalle kostenlos ausleihen. Mit diesen Fotofallen wurden neu geschaffene oder alte Durchgänge für jeweils zwei Wochen überwacht. Ziel war es herauszufinden, wie lange es dauert, bis ein neu geschaffener Durchgang angenommen wird und welche Tiere die Durchgänge nutzen. 

Mithilfe der Fotofallen konnte beobachtet werden, dass Igel, Dachse, Füchse, Steinmarder, Waldmäuse und andere Wildtiere die Durchgänge nutzten.

Igel
Marder

Überraschend war, dass die neu geschaffenen Durchgänge im Durchschnitt bereits nach nur vier Tagen von verschiedenen Wildtieren genutzt wurden. Igel haben die neuen Durchgänge sogar noch etwas schneller genutzt – im Durchschnitt schon nach nur drei Tagen. Viele Durchgänge wurden sogar bereits in der ersten Nacht nach der Erschaffung des neuen Durchgangs angenommen. Dies verdeutlicht, wie schnell die Wildtiere die neuen Verbindungswege entdecken. Die Nutzung zeigt, dass selbst einfache Massnahmen einen unmittelbaren positiven Effekt auf die Bewegungsmöglichkeiten von Wildtieren haben können. Jeder geschaffene Durchgang zählt und wird erstaunlich schnell von den Wildtieren entdeckt und genutzt. Dadurch wird die Lebensqualität vieler kleiner Wildtiere erhöht

Insgesamt wurden 76 Igeldurchgänge gemeldet. Dabei wurden Treppen oder Mauern mit Zwischenstufen igelfreundlich umgestaltet und Durchgänge bei Zäunen oder Mauern mit Igelplaketten markiert. 

Karte mit Meldungen von Kleinstrukturen

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.
Durchgänge schaffen und melden

Mauern und Stufen, die höher als 20 cm sind, können für Igel unüberwindbare Hindernisse darstellen. Damit sie hindurchkommen, benötigen Igel Durchgänge von mindestens 10 x 10 cm. Hohe Stufen sollten mit einer Rampe oder einer Zwischenstufe begehbar gemacht werden.

Auch steile Wände an Teichen oder Pools sind gefährlich – ohne Ausstiegsmöglichkeit besteht für Igel und andere Wildtiere Lebensgefahr. Eine einfache Ausstiegshilfe kann hier Leben retten.

Als Durchgang im Holzzaun, kann man eine Latte zwischen Boden und der unteren Querverstrebung absagen.
Backsteine als Zwischenstufen ermöglichen Igeln den Auf- und Abstieg.
Ein Metallrahmen ermöglicht einen sauberen und sicheren Durchgang durch den Maschendrahtzaun.
Gartenberatung «Natur daheim»

Sie möchten im Garten oder auf dem Balkon etwas für die Natur tun – wissen aber nicht, wo anfangen? Fachexperte Tim Schoch berät: 

  • kostenlos via E-Mail und am Telefon
  • Bei Ihnen zu Hause (1-2h für 60 Franken)

Mehr Informationen auf biodiversitaet.tg.ch

Video
Finanzierung

Das Projekt "Freie Bahn für Igel & Co" wurde von den Trägerorganisationen und folgenden Stiftungen und Institutionen finanziert.

  • Lotteriefonds Kanton Thurgau
  • Amt für Raumentwicklung, Kanton Thurgau
  • TKB Jubliäums-Stiftung
  • Dr. Bertold-Suhner Stiftung für die Natur
Weiterführende Links
Helfen Sie mit, den Siedlungsraum durchgängiger und wildtierfreundlicher zu gestalten!
Igel im Gras

Beide Basel: Igel im Birstal gesucht

RESULTATE
Wie steht es um die Igel in der Region Basel?

Insgesamt wurden 28 Quadrate, verteilt über die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, wurden mit Hilfe von Freiwilligen systematisch mit Spurentunneln nach Igelspuren untersucht. In 18 der 20 untersuchten Quadraten wurden mindestens einmal Igelspuren nachgewiesen. Die folgende Karte zeigt das Ergebnis der Aktion:

  • Igelnachweis: rote Quadrate mit Igelsymbol
  • Kein Igelnachweis: rote Quadrate ohne Igelsymbol
  • Nicht bearbeitet: graue Quadrate
Lade Daten

In der Region Basel konnten wir 2025 erfreulicherweise in vielen Untersuchungsgebieten Igelspuren finden und auch die Igeldichte von 29 Igel pro Quadratkilometer ist im Vergleich mit anderen Regionen eher hoch. Trotz dem kann aufgrund der aktuellen Untersuchung noch nichts über die Entwicklung der Igelpopulation in der Region Basel ausgesagt werden. Dazu fehlen Vergleichszahlen aus früheren Jahren. Die Daten aus dem vorliegenden Projekt von 2025 bieten aber eine gute Datengrundlage für künftige Projekte, in denen die Spurentunnel-Aktion und die Schätzung der Populationsgrösse wiederholt werden können.

Die Auswertungen der Spurenblätter aus den Spurentunnel-Daten zeigen grosse lokale Unterschiede in der Dichte der Igel zwischen den Quadraten. Möglicherweise gibt es auch Lücken in der Verbreitung der Igel. Um zu verstehen, welche Lebensraumfaktoren das Vorkommen von Igeln begünstigt, welche für Igel wichtig sind und welche Veränderungen im Siedlungsraum Igeln schaden, werden wir die Daten noch genauer untersuchen.

Weitere Informationen finden sich im Schlussbericht und auf der interaktiven Karte.

Freie Bahn für Igel & Co. 2024

Im Sommer 2024 fand ein Igelmonitoring in den Gemeinden Oberwil, Bottmingen, Binningen, Birsfelden, Muttenz, Pratteln, Frenkendorf, Liestal sowie in der Stadt Basel und der Gemeinde Riehen statt. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass in fast allen untersuchten Gebieten Igelspuren gefunden werden konnten. Dennoch zeigte die Studie auch Verbreitungslücken auf. Für eine fundierte Beurteilung des Igelbestands in der Region sind jedoch langfristige Erhebungen notwendig.

Weitere Informationen und Resultate 2024.

Der Spurentunnel - eine einfache aber effektive Methode um Igel nachzuweisen
Auf der Einlage befindet sich eine kleine Schale, die mit wenig Köder gefüllt wird, umgeben von zwei Farbstreifen. Aussen sind mit Büroklammern zwei weisse A4-Blätter befestigt. Diese Einlage war bereits eine Nacht im Einsatz und weist Igelspuren auf.
Organisation und Finanzierung

Das Projekt "Igel im Birstal gesucht" wurde von den Trägern organisiert und von folgenden Stiftungen und Institutionen finanziert. Wir danken herzlich für die wertvolle Unterstützung!

  • Christoph Merian Stiftung
  • Swisslos-Fonds Basel-Stadt
  • Naturfonds salzgut der Schweizer Salinen
  • Alpe Felix Stiftung
  • Werner Hasenböhler Stiftung
  • Margarethe und Rudolf Gsell Stiftung
  • IWB Projektförderung Nachhaltigkeit
  • BAFU
  • Anonyme Stiftung
Igel gefunden – Wann ist ein Igel in Not?
Weitere Informationen zu Igel und zur Förderung von Igel
Mittels Beobachtungsmeldungen und Spurentunnel haben wir erforscht, wie es den Igeln in fünf Baslerbieter Gemeinden entlang der Birs geht.
Fotofallenbild eines Igels der durch einen Durchgang geht

Freie Bahn für Igel & Co. in Basel-Stadt und Basel-Landschaft 2025

Resultate

Im Rahmen von unserer Aktion konnten Freiwillige eine Fotofalle kostenlos ausleihen. Mit diesen Fotofallen wurden neu geschaffene oder alte Durchgänge für jeweils zwei Wochen überwacht. Ziel war es herauszufinden, wie lange es dauert, bis ein neu geschaffener Durchgang angenommen wird und welche Tiere die Durchgänge nutzen. 

Mithilfe der Fotofallen konnte beobachtet werden, dass Igel, Eichhörnchen, Dachse, Füchse, Steinmarder, Waldmäuse und andere Wildtiere die Durchgänge nutzten.

Ein Igel benutzt einen Durchgang im Gartenzaun.
Steinmarder in St. Johann, Basel
Eichhörnchen im Friedhof Wolfgottesacker
Dachs im Bruderholz, Basel

Überraschend war, dass die neu geschaffenen Durchgänge im Durchschnitt bereits nach nur vier Tagen von verschiedenen Wildtieren genutzt wurden. Igel haben die neuen Durchgänge sogar noch etwas schneller genutzt – im Durchschnitt schon nach nur drei Tagen. Viele Durchgänge wurden sogar bereits in der ersten Nacht nach der Erschaffung des neuen Durchgangs angenommen. Dies verdeutlicht, wie schnell die Wildtiere die neuen Verbindungswege entdecken. Die Nutzung zeigt, dass selbst einfache Massnahmen einen unmittelbaren positiven Effekt auf die Bewegungsmöglichkeiten von Wildtieren haben können. Jeder geschaffene Durchgang zählt und wird erstaunlich schnell von den Wildtieren entdeckt und genutzt. Dadurch wird die Lebensqualität vieler kleiner Wildtiere erhöht

Insgesamt wurden 106 Igeldurchgänge gemeldet. Dabei wurden Treppen oder Mauern mit Zwischenstufen igelfreundlich umgestaltet und Durchgänge bei Zäunen oder Mauern mit Igelplaketten markiert. 

Karte mit Meldungen von Durchgängen & Kleinstrukturen

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.
Video

Die Sendung "Tatze, Pfote, Schnabel" von Telebasel widmete im Herbst 2025 eine Folge der Aktion «Freie Bahn für Igel & Co.». Wildtierbiologin Sandra Gloor erläutert darin, warum ein gut vernetzter Siedlungsraum für Igel und andere kleine Wildtiere so wichtig ist – und zeigt, wie sich ein Garten mit einfachen Massnahmen naturfreundlich gestalten lässt, damit Igel & Co. im Siedlungsraum bessere Lebensbedingungen vorfinden.

Durchgänge schaffen und melden

Mauern und Stufen, die höher als 20 cm sind, können für Igel unüberwindbare Hindernisse darstellen. Damit sie hindurchkommen, benötigen Igel Durchgänge von mindestens 10 x 10 cm. Hohe Stufen sollten mit einer Rampe oder einer Zwischenstufe begehbar gemacht werden.

Auch steile Wände an Teichen oder Pools sind gefährlich – ohne Ausstiegsmöglichkeit besteht für Igel und andere Wildtiere Lebensgefahr. Eine einfache Ausstiegshilfe kann hier Leben retten.

Als Durchgang im Holzzaun, kann man eine Latte zwischen Boden und der unteren Querverstrebung absagen.
Backsteine als Zwischenstufen ermöglichen Igeln den Auf- und Abstieg.
Ein Metallrahmen ermöglicht einen sauberen und sicheren Durchgang durch den Maschendrahtzaun.
Kleinstrukturen anlegen und melden

Ökologisch wertvolle Kleinstrukturen in Grünräumen bieten Wildtieren Lebensraum, Nahrung und Rückzugsorte. Viele Wildtiere, wie Insekten, Amphibien, Reptilien, Säugetiere und Vögel, finden in Kleinstrukturen wie Totholzhaufen, Steinhaufen, Wildblumenwiesen oder kleine Wasserstellen Schlaf-, Nist -und Laichplätze. 

Legen Sie solche Strukturen an und melden Sie sie bei uns.

Eine Ecke im Garten mit einem Asthaufen aus Schnittgut bietet den Igeln ein gutes Versteck das ganze Jahr hindurch.
Im Gegensatz zur Thujahecke bietet diese reich blühende Efeuhecke den Tieren neben Versteckmöglichkeiten auch wertvolle Nahrung.
Blumenwiesen anstatt Rasenflächen bieten Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung.
Wildtierfreundliche Gärten
Broschüre "Wildtierfreundlicher Garten"

Wildtierfreundliche Gartengestaltung und die Vernetzung des Siedlungsraumes sind für Igel und weitere kleine Wildtiere wichtig. Unter dem Motto «Wildtierfreundlicher Garten - Einfache Tipps für den grossen Unterschied» haben wir hier 13 Tipps für einen wildtierfreundlichen und barrierefreien Garten aufgeschaltet.

Die Tipps sind zudem anschaulich in einer Broschüre zusammengefasst. Diese kann solange vorrätig, über die Geschäftsstelle der Meldeplattform bezogen werden.

Kurs "Igelfreundliche Gärten" in Ihrer Gemeinde

Interessiert, den Kurs "Igelfreundliche Gärten" in Ihre Gemeinde zu bringen? Baselbieter Gemeinden, Naturschutzvereine, Kirchgemeinden, Gartenvereine, Privatpersonen mit Umschwung und andere können den Kurs bei Pro Natura Baselland buchen und ihn für die Öffentlichkeit ausschreiben.

Pro Natura Baselland bietet den Kurs auf Anfrage kostenlos und ganzjährig in allen Baselbieter Gemeinden an. Die Organisierenden sind verantwortlich für den Kursort, die Bewerbung des Kurses vor Ort und die Beschaffung des Materials für die Kleinstruktur.

Angebote für Schulen
Inhalt des Igel-Schulrucksacks

Möchten Sie mit Ihrer Klasse aktiv zum Schutz kleiner Wildtiere beitragen? Wir bieten Unterrichtsmaterialien zum Ausleihen sowie praxisnahe Anleitungen zur Umsetzung von Aufwertungsmassnahmen in der Schulhausumgebung. Ob das Anlegen von Asthaufen, das Schaffen von Durchgängen in Zäunen und Mauern oder das Pflanzen von Wildstauden und -sträuchern – Ihre Schüler:innen können die Natur hautnah erleben und selbst etwas bewirken.

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel
Aktion "Igel im Birstal gesucht"
Wie geht es dem Igel in der Region Basel?

Im Jahr 2024 wurde bereits der Zustand der Igelpopulation in vielen Gemeinden der Region Basel erfasst. Um ein noch grossflächigeres Bild der Igelverbreitung in der Region Basel zu erhalten, folgte 2025 mit dem Projekt «Igel im Birstal gesucht» die Fortsetzung in fünf Gemeinden des Birstals sowie in bisher nicht untersuchten Gebieten von Basel-Stadt. Dazu wurde die Bevölkerung der entsprechenden Gebiete aufgerufen, Igelbeobachtungen zu melden. Zusätzlich wurde mit Unterstützung von Freiwilligen die Verbreitung der Igelpopulation mithilfe von Spurentunneln systematisch untersucht.

Resultate

Erfreulicherweise konnten wir in vielen Untersuchungsgebieten Igelspuren finden und auch die Igeldichte von 29 Igel pro Quadratkilometer ist im Vergleich mit anderen Regionen eher hoch. Trotzdem kann aufgrund fehlender Vergleichsdaten aus früheren Jahren noch nichts über die Entwicklung der Igelpopulation in der Region Basel ausgesagt werden.

Finanzierung

Das Projekt "Freie Bahn für Igel & Co 2025" wurde von den Trägern organisiert und von folgenden Stiftungen und Institutionen finanziert. Wir danken herzlich für die wertvolle Unterstützung!

  • Christoph Merian Stiftung
  • Swisslos-Fonds Basel-Stadt
  • Naturfonds salzgut der Schweizer Salinen
  • Alpe Felix Stiftung
  • Werner Hasenböhler Stiftung
  • Margarethe und Rudolf Gsell Stiftung
  • IWB Projektförderung Nachhaltigkeit
  • BAFU
  • Anonyme Stiftung
Helfen Sie mit, den Siedlungsraum durchgängiger und wildtierfreundlicher zu gestalten!