Blog “Natur zu Hause”

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Ein Paradies für Widlbienen

Wildbienenparadiese schaffen im Siedlungsraum

Wildbienen reagieren erfahrungsgemäss sehr positiv, wenn ihr Lebensraum aufgewertet wird. Schnell nehmen sie die neu geschaffenen Nahrungs- und Nistplätze an. In manch einer Ecke im Quartier lassen sich Wildbienen fördern. Wir geben Euch ein paar Tipps, was es für ein Bienenparadies braucht.
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Ein Asthaufen mit einer schützenden Blätterschicht

Winterquartiere für Igel

Igel gehören zu den Winterschläfern. Für ihren Winterschlaf brauchen sie ein Nest, in dem sie ruhig und geschützt schlafen können. Wir geben Tipps, wie wir Überwinterungsquartiere für die stacheligen Gartenbewohner bauen können.
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Marroni in einer schwarzen Pfanne

Die Edelkastanienwälder sind ein schützenswertes Kulturgut

In den Kastanienwäldern ist im Herbst Erntezeit. Die glänzenden dunkelbraunen Marroni sind die Früchte gezüchteter Sorten. Heutzutage geniessen wir sie als herbstlichen Snack vom Marronistand oder als leckeres Vermicelles zum Dessert. Lange Zeit waren die Kastanien jedoch für viele Menschen in den Berggebieten ein überlebenswichtiges Nahrungsmittel. Auf einer Wanderung im Bergell durch den Brentan, dem grössten Kastanienwald Europas, erfährt man viel über diese sehr spezielle Nutzpflanze.
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Ausblick über die Hardau mit Blick auf ein Dach mit Solarpanels, ein begrüntes Dach und viele unbegrünte Dächer.

Grüne Dächer braucht das Land!

Begrünte Dachterrassen sind etwas Grossartiges. Es sind wunderbare Orte, um gemütliche Sommerabende zu verbringen. Sie leisten aber noch viel mehr. Sie kühlen das Klima, ersetzen verloren gegangenen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, eignen sich für das Installieren von Sonnenkollektoren, laden zum Urban Gardening ein und verschönern das Stadtbild aus der Vogelperspektive. In der Schweiz gibt es tausende Quadratmeter Dachfläche, die begrünt werden wollen.
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Nahaufnahme von Holunderblüten

Wunderstrauch Schwarzer Holunder

Meiner Meinung nach gehört der Holunder in jede Hecke, in jeden Garten, in jede Parkanlage. Der robuste Strauch ist ökologisch äusserst wertvoll und wächst problemlos an vielen Standorten. Viele Wildtierarten ernähren sich von seinen Blättern, Blüten und Beeren. Dem Menschen spendet er seine Heilkraft und wohlriechende Zutaten für leckere Gerichte. Meine persönliche Holundergeschichte hat mit Hühnern zu tun.
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Ansicht einer Trockenmauer

Trockenmauern: Lebendige Bauwerke mit Tradition

Trockenmauern sind nicht bloss eine Ansammlung von Steinen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Im Gegenteil, sie stellen eine jahrhundertealte, traditionsreiche Bautechnik dar. Ausserdem sind sie wichtig für den Erhalt der Biodiversität und nicht zuletzt haben sie einen ästhetischen Wert. Leider werden Trockenmauern immer seltener angelegt und immer häufiger durch Betonmauern oder Zäune ersetzt. Haben Sie einen Garten? Dann helfen Sie mit, an dieser Situation etwas zu ändern!
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Rhabarberpflanze im Gartenbeet

Rhabarber – die süss-saure Versuchung

Frühlingszeit ist auch Rhabarberzeit! Die säuerlich schmeckenden Stengel dürfen in keiner Küche fehlen, die auf saisonale und lokale Produkte setzt. Als Gartenpflanze ist der Rhabarber einfach zu pflegen. Wenn er einen Platz erhält, der ihm behagt, wird er während vieler Jahre reichliche Ernte liefern.
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Aussaat in Töpfchen im Frühling

Balkongarten: Wer früh sät, geniesst im Sommer

Der April ist für die Gärtnerin ein zentraler Monat. Denn jetzt legt sie den Samen für die spätere Blütenpracht und eine reichliche Ernte. Im Balkongarten soll ein bunter Mix aus Küchenkräutern, Gemüse, Blumen und Wildpflanzen Platz finden, der auch Wildbienen und Schmetterlinge anlockt. Wenn ich dann im Sommer in meinem grünen Dschungel sitze und von den selber gezogenen Sardegna-Tomaten nasche, bin ich glücklich, im Frühjahr so zeitig mit der Aussaat begonnen zu haben.
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Schwalbenschwanz auf Blüte

Gärten für unsere wilden Nachbarn

Distelfink, Wildbiene und Co. mögen es vielfältig. Gärten, die nach dem Geschmack unserer wilden Nachbarn gestaltet sind, bieten auch dem menschlichen Auge viel Nahrung. Im naturnahen Garten herrscht ein buntfröhliches Miteinander und Diversität: Die gepflegten Gemüsebeete teilen sich den Platz mit von Insekten umschwirrten Wildstauden, die im Herbst beerentragenden Wildsträucher bilden im Randbereich eine kleine Hecken, eine wilde Ecke mit Brennnesseln und einem Asthaufen schliesst daran an und unter dem Apfelbaum mitten im blühenden Wiesenstück lädt eine Bank zum Verweilen ein.