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Distelfink
Carduelis carduelis

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Stieglitz
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Biologie

Der Distelfink, auch Stieglitz genannt, ist ein auffällig bunter Finkenvogel. Er brütet zwischen April und August meist in Baumkronen oder hohen Sträuchern. Das Nest wird kunstvoll gebaut, oft mit Pflanzenwolle und Spinnweben ausgekleidet. Nahrung besteht hauptsächlich aus Samen, bevorzugt von Disteln, Kletten und Löwenzahn. In der Schweiz ist der Distelfink ein Standvogel, kleinere Gruppen streifen jedoch im Winter umher.

Erkennungsmerkmale

Leuchtend rote Gesichtsmaske, gelbe Flügelbinde, schwarz-weisser Kopf, beigefarbene Brust und schwarzer Schwanz mit weissen Flecken.

Gehört zu
Masse

Grösse: ca. 12–14 cm, Flügelspannweite: 21–25 cm, Gewicht: 14–19 g

Ähnliche Arten

Durch das bunte Gefieder kaum mit anderen Arten zu verwechseln. Jungvögel haben noch keine rote Gesichtsmaske und ähneln Buchfinken, bleiben aber heller und schlanker.

Aktivitätszeit

Ganzjährig aktiv. Am auffälligsten zur Brutzeit im Frühling und Sommer durch Gesang und auffällige Balzflüge.

Lebensraum

Offene, strukturreiches Kulturland mit Hecken, Brachflächen, Feldrändern und Gärten. In der Schweiz weit verbreitet, auch in Siedlungsnähe und bis in mittlere Höhenlagen.

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Gefahren

Rückgang durch Verlust an Wildkräutern und Samenpflanzen infolge intensiver Landwirtschaft, Pestizideinsatz und Versiegelung von Flächen.

Fördermaßnahmen

Förderung artenreicher Wiesen, Blühstreifen und naturnaher Gärten mit Disteln und anderen Samenpflanzen. Kein Rückschnitt von Wildpflanzen im Herbst.

Beobachtungstipps

Distelfinke lassen sich gut beobachten, wenn sie auf Disteln oder Sonnenblumen sitzen und die Samen fressen. Ihr trillernder, klingelnder Gesang ist besonders auffällig. Im Winter kommen sie gerne an Futterstellen mit Sonnenblumenkernen. Durch ihre gesellige Art meist in kleinen Trupps unterwegs. Ein Blick in verwilderte Ecken oder Brachflächen lohnt sich.

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