Big5 von St.Gallen gesucht

Die wilden F√ľnf der Afrikanischen Savanne

Die Big5 von Afrika, die f√ľnf gro√üen Wildtierarten der Afrikanischen Savanne, waren einst von Gro√üwildj√§gern wegen ihrer Gr√∂√üe und den besonderen Gefahren bei ihrer Jagd hei√ü begehrt. Heute ist ihre Beobachtung das Ziel jeder Safari in Kenia oder Botswana. Gemeint sind Elefant, Nashorn, B√ľffel, L√∂we und Leopard.

 

Wildtiere vor unserer Haust√ľr

Auch vor unserer eigenen Haust√ľr leben Wildtiere. Die Big5 von St.Gallen - Igel, Eichh√∂rnchen, Reh, Fuchs und Dachs ‚Äď m√∂gen etwas kleiner als ihre eindr√ľcklichen Verwandten in Afrika sein, aber auch eine Safari im Stadtdschungel verspricht spannende Wildtierbeobachtungen.

Ihre Beobachtungen interessieren uns!  

Wie weit wagen sich Reh, Dachs und Igel in die Quartiere vor? Wo gibt es in St.Gallen noch gen√ľgend alte B√§ume, so dass Eichh√∂rnchen dort leben k√∂nnen? Gibt es wirklich √ľberall in der Stadt F√ľchse? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Fragen zu finden und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen hier.

 

Mit Kamerafallen den Wildtieren auf der Spur

Zus√§tzlich zu den gesammelten Beobachtungsmeldungen, wurde in der Stadt St.Gallen im Sommer 2016 eine Fotofallen-Aktion durchgef√ľhrt. W√§hrend zwei Etappen von Mai bis Juni und von August bis September stellte die Biologin, Madeleine Geiger, an ausgew√§hlten Standorten in Privatg√§rten Kamerafallen auf, um dem n√§chtlichen Treiben der Wildtiere auf die Spur zu kommen. Hier finden Sie eine Auswahl der besten Kamerafallenbilder und einen Radiobeitrag zum Projekt "Big5 gesucht".

 

Flyer "Big5 gesucht"
Leporello "Big5 gesucht"

Eichh√∂rnchen - flinker Kletterk√ľnstler

Eichh√∂rnchen leben auf B√§umen. Ihre Nahrung wie Samen, Bucheckern, Eicheln, Haseln√ľsse, Knospen, Fr√ľchte, Insekten und gelegentlich einen Jungvogel suchen sie aber auch am Boden.

 

Im Siedlungsraum f√ľhlen sich Eichh√∂rnchen in Parks, Friedh√∂fen und G√§rten mit vielen alten B√§umen wohl, wo sie von Baum zu Baum springen k√∂nnen. Hoch oben in den Kronen dieser B√§ume bauen die Eichh√∂rnchen ihr kugelf√∂rmiges Nest aus √Ąstchen und polstern es mit Moos aus. Hier schlafen sie und bringen im Fr√ľhling ihre Jungen zur Welt.

 

Wo gibt es in St.Gallen Quartiere mit gen√ľgend alten B√§umen, sodass Eichh√∂rnchen dort leben k√∂nnen? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Eichh√∂rnchenbeobachtungen.¬†

 

Ein Eichhörnchen beobachtet? Melden Sie es hier.

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Igel - kleiner Fußgänger

Igel haben es gern vielf√§ltig: Sie schlafen im dichten Geb√ľsch oder unter Asthaufen und suchen nachts auf kurz geschnittenen Wiesen nach Schnecken, W√ľrmern und K√§fern. Naturnahe Innenh√∂fe, vielf√§ltige Wiesen und G√§rten mit verwilderten Ecken sind daher bei Igeln sehr beliebt.

 

Schon ein Absatz von 20 cm kann f√ľr die kleinen Fu√üg√§nger ein un√ľberwindbares Hindernis bedeuten. Die Stadt ist f√ľr Igel deshalb ein wahres Labyrinth, in dem sie sich jedoch dank ihres ausgezeichneten Ortsged√§chtnisses gut zurechtfinden. Sie kennen die verschiedenen Durchschl√ľpfe wie Mauer- oder Zaunl√ľcken genau und nutzen diese auf ihren n√§chtlichen Spazierg√§ngen.

 

Eine Igelstudie in Z√ľrich hat 1993 die Igelpopulation auf 2500 bis 4000 Tieren gesch√§tzt. Wie viele Igel leben in St.Gallen? Helfen Sie uns, auf diese Frage eine Antwort zu finden und melden Sie Ihre Igelbeobachtungen.¬†

 

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Reh - scheuer Feinschmecker

Rehe sind Bewohner von W√§ldern und angrenzenden Wiesen. In der Stadt besuchen sie auch Parks, Friedh√∂fe und G√§rten, die in Waldn√§he liegen. Rehe sind wahre Gourmets und fressen energiereiche, leicht verdauliche Gr√§ser, Kr√§uter und Triebe von B√§umen und Str√§uchern, in G√§rten gerne auch Rosenknospen. Der Rehbock tr√§gt ein Geweih, welches er im Verlauf von Herbst und Winter abwirft. Bis im Fr√ľhling w√§chst ihm das neue Geweih nach.

 

In Siedlungsnähe können sich Rehe an die Störungen durch Spaziergänger gewöhnen, wenn diese auf den Wegen bleiben. So vermögen Rehe auch in stark genutzten Wäldern am Stadtrand zu leben.

 

Bis wohin wagen sich Rehe in die Stadt vor? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Rehbeobachtungen.

 

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Dachs - traditionelles Familientier

Dachse sind gesellige Tiere und leben bei uns in Familienverb√§nden von zwei bis f√ľnf Tieren. Ihre Baue graben sie mit ihren kr√§ftigen Pfoten und Krallen oft an Hanglagen und benutzen sie √ľber viele Generationen hinweg. F√ľr die Tagesruhe kehren Dachse in den Bau zur√ľck.

 

Dachse sind Sammler mit einer Vorliebe f√ľr Regenw√ľrmer, Insekten, Schnecken, Amphibien, Fr√ľchte und Getreide. Oft hinterlassen sie auf der Futtersuche Fra√üspuren in Form von kleinen Grabl√∂chern auf Wiesen, wo sie K√§ferlarven oder Wespennester suchen.

 

Wie weit wagen Dachse sich in die Quartiere vor? Helfen Sie uns, f√ľr diese Fragen Antworten zu finden und melden Sie Ihre Dachsbeobachtungen.

 

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Fuchs - flexibler Städter

F√ľchse sind Anpassungsk√ľnstler. Als Allesfresser m√∂gen sie weggeworfene Pizzast√ľcke ebenso wie M√§use, Beeren und Regenw√ľrmer. Die Stadt ist f√ľr F√ľchse ein Schlaraffenland.

 

F√ľchse sind w√§hrend der Nacht √ľberall in der Stadt unterwegs, bevorzugt aber in ruhigen Wohnquartieren, Parks und Friedhofarealen. F√ľchse sind echte St√§dter: Sie kommen nicht nur zur Nahrungssuche in die Stadt, sondern verbringen hier auch den Tag und ziehen zwischen den H√§usern ihre Jungen gro√ü. Viele Stadtf√ľchse haben den Wald nie gesehen.

 

Den Tag verschlafen F√ľchse in ihrem Bau. Noch lieber ruhen sie an Stellen irgendwo im Quartier, wo sie vor Witterung gesch√ľtzt sind und nicht gest√∂rt werden, z.B. im dichten Geb√ľsch.

 

Kommen F√ľchse wirklich in der ganzen Stadt vor? Helfen Sie uns, Antworten auf diese Frage zu finden und melden Sie Ihre Fuchsbeobachtungen.

 

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Stadtfauna

St√§dte und Siedlungsgebiete beherbergen eine erstaunlich artenreiche Tierwelt. Das¬†Stadtfauna-Buch zeigt rund 600 Arten, die in den letzten Jahren in mitteleurop√§ischen St√§dten beobachtet werden konnten, vom S√ľ√üwasserschwamm bis zur Nordfledermaus.