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15.07.2016

Die Aktion ¬ęBig5 gesucht¬Ľ ruft dazu auf, Beobachtungen von Igel, Eichh√∂rnchen, Reh, Fuchs und Dachs zu melden. In verschiedenen G√§rten stehen zudem von Mai bis September Fotofallen.
 
Bis Anfang Juli sind auf www.stadtwildtiere.ch 236 Meldungen zu den Big5 eingegangen, wie die Projektleitung in einer Medienmitteilung bekannt gab. Bei den Meldungen dominieren mit 52 Beobachtungen die F√ľchse. Zudem werden erstaunlich viele Dachse (33) und wenige Igel (19) gemeldet. Die Anzahl Eichh√∂rnchen-Beobachtungen ist mit 18 eher tief. Da ihre Aktivit√§tsgebiete eng verkn√ľpft sind mit grossen alten B√§umen gelten sie als gute Zeigerart f√ľr wertvolle st√§dtische Lebensr√§ume. www.stadtwildtiere.ch freut sich auf viele Eichh√∂rnchen-Meldungen.
05.07.2016

S√§ugetiere besch√§ftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Trotzdem kennt die breite Bev√∂lkerung nur wenige der rund 90 wildlebenden S√§ugetierarten. Die Schweizerische Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW-SSBF m√∂chte das √§ndern und lanciert am 5. Juli 2016 einen neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins. Helfen Sie mit!

Melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.säugetieratlas.wildenachbarn.ch

 

Jede Meldung ist wichtig und liefert wertvolle Hinweise, um die Kenntnisse √ľber die Verbreitung unserer einheimischen S√§ugetiere zu verbessern.

 

Medienmitteilung der Schweizerische Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW-SSBF

 

04.07.2016

In der zweiten Briefmarkenausgabe des Jahres 2016 hat die Schweizerische Post die Sondermarkenserie ¬ęNachtaktive Tiere¬Ľ herausgegeben. In dieser Serie sind zwei unserer einheimischen S√§ugetiere abgebildet.

Gartenschläfer (Eliomys quercinus) auf der CHF 1.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

Igel (Erinaceus europaeus) auf der CHF 2.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

27.06.2016
Flussseeschwalbe beim F√ľttern. (Sterna hirundo, (c) Lukasz Lukasik, Wikipedia)
 
Flussseeschwalben-Förderung à la Orniplan findet Beachtung
 
Die elegante Flussseeschwalbe kann durch Anbringen spezieller Brutflosse auf Stehgew√§ssern gef√∂rdert werden, wie das Beratungsb√ľro¬†Orniplan berichtet: "Am Z√ľrichsee und an anderen grossen Seen taugt dieses Rezept allerdings bald nichts mehr: zu viel St√∂rungsbetrieb, zu viele Mittelmeerm√∂wen als Konkurrenten am Brutplatz und Konflikte zu anderen Schutzzielen innerhalb von Seeschutzzonen.
Not macht erfinderisch: Die Orniplan baute 2013 eine neue Form von Brutplatz auf ein ufernahes Flachdach und initialisierte die schwierige Erstansiedlung dieses Koloniebr√ľters mit Tricks. 2015 br√ľteten dann die ersten Flussseeschwalben auf Flachd√§chern. Aktuell liessen sich bereits wieder Flussseeschwalben in Horgen nieder. Eine weitere Flachdach-Bruthilfe konnte von der Orniplan in der Stadt Z√ľrich am Mythenquai installiert werden. Die Presse hat prominent dar√ľber berichtet".
 
Unterst√ľtzt wird das Projekt vom ZVS/BirdLife Z√ľrich, vom Naturschutzverein Horgen, von der Fachstelle Naturschutz Kanton Z√ľrich und von Gr√ľn Stadt Z√ľrich.
23.06.2016

 

Mit der w√§rmeren Jahreszeit beginnt auch die Aktivit√§tsperiode von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockk√§fer oder dem Buchdrucker, wie das Bundesamt f√ľr Umwelt BAFU meldet. Die Kontrollg√§nge der F√∂rster und Waldeigent√ľmer tragen wesentlich zur Pr√§vention bei. Auch die Bev√∂lkerung und Personen, die in ¬ęgr√ľnen¬Ľ Berufen t√§tig sind, k√∂nnen mit Hinweisen dazu beitragen, dass ein Befall m√∂glichst fr√ľh entdeckt und bek√§mpft werden kann.

Weitere Infos hier.

22.06.2016

Der ORF widmet dem Projekt StadtWildTiere, welches in Wien durchgef√ľhrt wird, einen Artikel und einen Beitrag in Wissen Aktuell am 16.6.2016. Das Wiener Citizen-Science-Projekt ist ein gro√üer Erfolg: Mehr als 4.000 Sichtungen und Begegnungen wurden online gemeldet.

03.06.2016


Ein Gl√ľhw√ľrmchen sitzt leuchtend auf einem Grashalm. CC BY 2.0: takot/flickr.com

Bern ist die f√ľnfte Stadt auf stadtwildtiere.ch. Herzlich willkommen! Mit einem Aufruf, Gl√ľhw√ľrmchen zu melden, startete am 2. Juni die Fachstelle Natur und √Ėkologie von Stadtgr√ľn Bern zusammen mit dem Verein StadtNatur die Meldeplattform.
Haben Sie Gl√ľhw√ľrmchen in Bern entdeckt? Melden Sie Ihre Beobachtung. Bisher sind erst zwei Vorkommen, n√§mlich diejenigen auf dem Bremgartenfriedhof und dem Schosshaldenfriedhof, bekannt. F√ľr gezielte F√∂rdermassnahmen sind genauere Kenntnisse n√∂tig. Die will die Fachstelle mithilfe der Bev√∂lkerung nun erforschen.
 

 

30.05.2016

Die Big5 von Afrika sind: Elefant, Nashorn, B√ľffel, L√∂we und Leopard. Auch im St.Galler Stadtdschungel sind Wildtiere unterwegs. Das Projekt StadtWildTiere lanciert anl√§sslich des √Ėkomarkts am 12. Mai die Aktion ¬ęBig5 gesucht¬Ľ und ruft dazu auf, Beobachtungen der Big5 von St.Gallen ‚Äď Igel, Eichh√∂rnchen, Reh, Fuchs und Dachs ‚Äď zu melden.
 
Start am √Ėkomarkt
Die Aktion ‚ÄěBig5 gesucht‚Äú wurde am √Ėkomarkt vom 12. Mai 2016 lanciert. Am StadtWildTiere-Stand in der Marktgasse informierte die Tr√§gerschaft √ľber die Wildtiere im Stadtdschungel von St.Gallen. Felle, Tierpr√§parate, Bilder und eine kleine Safari durch den √Ėkomarkt luden ein, die Big5 mit allen Sinnen zu erleben. Trotz des regnerischen Tags waren ein paar Leute unterwegs und interessierten sich f√ľr die wilden Tiere von St.Gallen.
 
St.Gallen: Fotofallenaktion
√úber ganz St.Gallen verteilt stellen wir in diesem Sommer Fotofallen in G√§rten auf, um die wilden Nachbarn dieser G√§rten fotografisch ‚Äěeinzufangen‚Äú. So konnten wir neben Katzen, M√§usen und V√∂geln auch bereits den ersten Vertreter der Big5 ablichten, n√§mlich Reineke Fuchs.
Haben Sie einen Garten innerhalb der Stadt St.Gallen? Interesse, f√ľr eine Woche eine Fotofalle zu beherbergen und mehr √ľber Ihre wilden Nachbarn zu erfahren? Melden Sie sich doch bei stgallen@stadtwildtiere.ch.
27.04.2016

Die vielf√§ltige Tierwelt, welche unter Wasser lebt, ist vielen von uns nicht bekannt. Auch im Siedlungsraum leben in Seen, Fl√ľssen, B√§chen, Feuchtbiotopen und Riedenfl√§chen unz√§hlige Tiere, gr√∂ssere und viele Kleinlebewesen. Sie zu entdecken ist spannend und faszinierend. Ein Besuch des Naturzentrums Neeracherried und seiner aktuellen Sonderausstellung erm√∂glicht einen Einblick in diese geheimnissvolle Welt.

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifv√∂gel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstra√üe in Z√ľrich aufgezeichnet.¬†

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutma√ülich¬†mit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu t√∂ten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von Taubenz√ľchtern.

Vorsicht tote Vögel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (√Ėsterreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit¬†blo√üen¬†H√§nden anfassen (Vergiftungsgefahr).

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