Big5 gesucht: Wildtiere im Stadtdschungel

Medienmitteilung vom 9. Mai 2016

 

Die Big5 von Afrika sind: Elefant, Nashorn, B√ľffel, L√∂we und Leopard. Auch im St.Galler Stadtdschungel sind Wildtiere unterwegs. Das Projekt StadtWildTiere lanciert die Aktion ¬ęBig5 gesucht¬Ľ und ruft dazu auf, Beobachtungen der Big5 von St.Gallen ‚Äď Igel, Eichh√∂rnchen, Reh, Fuchs und Dachs ‚Äď zu melden.

 

Auch vor unserer st√§dtischen Haust√ľre leben Wildtiere. Die Big5 von St.Gallen und anderen Schweizer St√§dten ‚Äď Reh, Fuchs, Dachs, Igel und Eichh√∂rnchen¬†‚Äď m√∂gen etwas kleiner als ihre eindr√ľcklichen Verwandten in Afrika sein. Dennoch verspricht eine Safari im Stadtdschungel spannende Wildtierbeobachtungen.

 

Gesucht: Die Big5 von St.Gallen

Ein Fuchs, der in der D√§mmerung an einem Bahndamm mit seinen Jungen spielt, ein Dachs, der nachts in einem Garten Kirschen nascht oder ein Igel, der auf einer Wiese nach Schnecken sucht. Die Aktion ¬ęBig5 gesucht¬Ľ l√§dt die St.Galler Bev√∂lkerung ein, Wildtierbeobachtungen auf der Webseite www.stadtwildtiere.ch zu melden.

 

Start am √Ėkomarkt

Die Aktion ‚ÄěBig5 gesucht‚Äú wird am √Ėkomarkt vom 12. Mai 2016 lanciert. Am StadtWildTiere-Stand in der Marktgasse informiert die Tr√§gerschaft √ľber die Wildtiere im Stadtdschungel von St.Gallen. Felle, Tierpr√§parate, Bilder und eine kleine Safari durch den √Ėkomarkt laden ein, die Big5 mit allen Sinnen zu erleben.

 

Die Hälfte aller einheimischen Säugetierarten leben auch in der Stadt

Vierzig der neunzig S√§ugetierarten, die in der Schweiz vorkommen, leben auch im Siedlungsgebiet. Einige davon, etwa Fuchs und Eichh√∂rnchen, lassen sich leicht beobachten, andere, wie Wildschweine und Spitzm√§use, bekommt man nur selten zu Gesicht. Eines der Ziele des Projektes StadtWildTiere ist es, Wissensl√ľcken √ľber die Nutzung urbaner Lebensr√§ume durch gr√∂ssere und kleinere Wildtiere zu schliessen.

 

Fotofallen: Die wilden Nachbarn sichtbar machen

Von Mai bis September werden auf dem Stadtgebiet Fotofallen aufgestellt, um die meist heimlich lebenden Wildtiere sichtbar zu machen. Neben den Beobachtungsmeldungen k√∂nnen so weitere Angaben zu den Big5 von St.Gallen gesammelt werden. Die Ergebnisse sollen letztlich helfen, die Natur im Siedlungsraum zu sch√ľtzen und zu f√∂rdern.

 

Gemeinsames Projekt

Das Angebot www.stadtwildtiere.ch wurde vom Verein StadtNatur erarbeitet. Beobachtungen k√∂nnen f√ľr den gesamten deutschsprachigen Raum eingetragen werden. Lokale Projekte finden aktuell neben St.Gallen auch in den St√§dten Winterthur, Wien und Z√ľrich statt. Weitere werden in n√§chster Zeit dazu stossen. In St.Gallen wird das Projekt im Rahmen von ¬ęNatur findet Stadt¬Ľ von der Stadt St.Gallen, vom WWF St.Gallen, von Pro Natura St.Gallen-Appenzell und vom Naturmuseum getragen.

 

F√ľr Ausk√ľnfte:

Karin Hungerb√ľhler, Amt f√ľr Umwelt und Energie, Tel. 071 224 56 90, karin.hungerb√ľhler@stadt.sg.ch

Sandra Gloor, Geschäftsstelle Verein StadtNatur, Tel. 044 450 68 07, sandra.gloor@stadtnatur.ch

 

F√ľr Bilder

Diese Bilder stehen f√ľr den Gebrauch im Zusammenhang mit der Medienmitteilung bei korrekter Zitierung der Bildautoren kostenfrei zu Verf√ľgung.

 

 

© Lisa Häfliger / stadtwildtiere.ch

 

 

¬© Toni B√ľrgin / stadtwildtiere.ch

 

 

© Chris P. / Flickr

 

 

© Céline Guillod / stadtwildtiere.ch

 

 

© Fabio Bontadina / swild.ch

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